Fokus mit Faulheit
Fokussiert sein ist eine ziemlich anstrengende Sache. Es gibt zwar Unmengen an Tipps und Tricks, die am Anfang toll funktionieren und dennoch irgendwann ihre Wirkung verlieren.

Eigentlich habe ich mich mit der Unzulänglichkeit der Selbstmanagement-Theorien abgefunden aber seit drei Tagen habe ich ein neues Content-Marketing Projekt am laufen, mit der Aufforderung meine Zeiten genau zu dokumentieren.
Natürlich denkt man sich da zuerst: «So eine Überdokumentations-Scheiße braucht kein Mensch!» … aber erstens, ist es ein geiles Projekt, also schraube ich mein Ego zurück und zweitens lässt es mich fokussierter arbeiten.

Dieses Mal führt wohl meine Faulheit dazu, konzentrierter zu arbeiten. Das funktioniert so: Ich schalte die Stoppuhr meiner Toggl-App an, definiere das Projekt und den Kunden und los geht’s. Wenn plötzlich etwas anderes kommt, muss ich den Timer ausschalten oder einen anderen Task timen. Auch wenn das nur 1 Sekunde dauert, bin ich trotzdem zu faul den Finger zu krümmen und arbeite einfach an meiner Aufgabe weiter. Es erleichtert das Neinsagen ungemein.

Vielleicht ist es auch das Commitment, an einen selbst, bei der Sache zu bleiben. Mikro-Tracking ist natürlich ein Blödsinn und ich werde auch nur die Zeiten aufzeichnen, die mir kurz- (Kundenarbeit) oder langfristig (hoffentlich dieser Blog) Geld bringen.

Das sind jetzt 1h und 40min für einen Artikel und ein Bild. Länger als ich dachte … ein sehr zeitaufwendiges Hobby so ein Blog … was gleich auf ein interessantes «Abfallprodukt» hinweist: Reports. Da steckt auch mal die eine oder andere Überraschung drinnen.

Nach einer Woche hat man sich übrigens an die Methodik gewöhnt, vor allem auch, damit man ja keine Minute vergisst die der Kunde oder Arbeitgeber zahlen sollte :)

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