PowerPoint als Zen-Garten begreifen

Die, die mich kennen wissen: ich liebe es PPTX zu gestalten. Ein neuer Trend möchte uns weismachen: PowerPoint Makes You Stupid.

Jeder im Büro oder in der Universität kennt schlechte, überladene, von Bullshitingphrasen bespickte Foliensätze. Dennoch verwechselt man die Symptome mit der Krankheit.

„Einfachheit ist die höchste Form der Raffinesse“ (Leonardo da Vinci)

das gilt vor allem für Power Points. Hier haben wir die Chance, komplexe Inhalte kreativ zu vereinfachen. Das ist kein Job für jemanden der sich nicht auskennt, sondern für jemanden der weiß worum es geht.

Ein schöner Nebeneffekt dabei ist, dass man auch mal abschalten kann und dennoch arbeitet. Ist die Grundstruktur mal da, und man anfängt anzuordnen, hat die Sache etwas Meditatives an sich und hat die Funktion eines Zen-Gartens.

Die Devise lautet also: Power Points machen, maximal zu vereinfachen (aber nicht mehr), schlicht designen, geometrische Formen wahren und überzeugen. Wie man das am besten lernt? Praxis!